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Kaido Studios

Individualsoftware
aus Hamburg.

Softwareentwicklung für den Hamburger Mittelstand — von jemandem, der seit zwanzig Jahren in denselben Betrieben sitzt und weiß, wie deren Systeme gewachsen sind.

Standort
Bergedorf
Im Markt seit
2004
Erste Version
4–6 Wochen

Individualsoftware in Hamburg — was heißt das?

Individualsoftware aus Hamburg bedeutet, dass Entwicklung, Ansprechpartner und Betrieb im selben Markt sitzen wie das Unternehmen, für das gebaut wird. Bei gewachsenen Systemen zählt das mehr als der Stundensatz: Der teuerste Teil eines Softwareprojekts sind Missverständnisse über den Prozess, nicht die Programmierung.

Kaido Studios entwickelt aus Hamburg-Bergedorf, mit Schnittstellen zu den Systemen, die im Betrieb bereits laufen.

Herkunft

Zwanzig Jahre in denselben Betrieben.

Jens Hagel im Gespräch

Kaido Studios ist neu, die Erfahrung dahinter nicht. Seit 2004 betreut Jens Hagel mit der hagel IT-Services GmbH mittelständische Unternehmen in Hamburg und Umgebung — die gleiche Klientel, für die hier Software entsteht. Aus dieser Arbeit stammt der Blick auf das, was ein Projekt tatsächlich aufhält.

Es sind selten technische Fragen. Es ist die Warenwirtschaft aus dem Jahr 2009, deren Hersteller es nicht mehr gibt. Es ist die eine Kollegin, die als Einzige weiß, warum ein bestimmter Kunde anders abgerechnet wird. Es sind Stammdaten, die in zwei Systemen ähnlich, aber nicht gleich sind. Wer solche Betriebe kennt, plant anders — und fragt vorher nach, statt hinterher nachzubessern.

Dazu kommt die Innensicht: Wer selbst ein Unternehmen führt, weiß, wie eine Softwareentscheidung im Mittelstand zustande kommt — mit begrenztem Budget, ohne eigene IT-Abteilung und neben dem Tagesgeschäft.

Hamburger Praxis

Woran in dieser Stadt gearbeitet wird.

Vier Bereiche, in denen wir die Abläufe kennen — samt der Datenformate, die dort seit Jahren im Umlauf sind.

  • Spedition und Logistik

    Sendungsdaten aus fremden Systemen zusammenführen, Statusmeldungen automatisch verteilen, Frachtpapiere aus PDF einlesen statt abtippen.

  • Groß- und Außenhandel

    Preislisten und Konditionen über mehrere Systeme hinweg konsistent halten, Angebote aus Auftragshistorie erzeugen, Lieferantendaten abgleichen.

  • Handwerk und Technischer Service

    Aufmaß, Einsatzplanung und Nachweise mobil erfassen — und ohne Zwischenablage in der Warenwirtschaft landen lassen.

  • Beratung und Kanzleien

    Verträge und Unterlagen durchsuchbar machen, mit Fundstelle in der Antwort, begrenzt auf freigegebene Dokumente.

Ihre Branche steht nicht dabei? Die Muster wiederholen sich stärker, als es von innen aussieht — fragen Sie einfach nach.

Nähe

Was Nähe praktisch bringt.

Nicht Gemütlichkeit, sondern kürzere Wege an genau drei Stellen, an denen Softwareprojekte sonst teuer werden.

  • Die Aufnahme des Ablaufs findet dort statt, wo er stattfindet — mit Blick auf den Zettel neben der Tastatur, den in der Videokonferenz niemand erwähnt.
  • Die erste benutzbare Version wird gemeinsam vor Ort ausprobiert, statt per Mail kommentiert zu werden.
  • Wenn im Betrieb etwas klemmt, sitzt der Ansprechpartner in derselben Stadt und in derselben Zeitzone — und es ist die Person, die das System gebaut hat.

Standort

Kaido Studios
Glasbläserhöfe 8a
21035 Hamburg

Hamburg-Bergedorf, direkt an der A25 — vom Hafen, von den Vierlanden und aus der Innenstadt in der Regel unter dreißig Minuten.

Der erste Schritt

Womit ein Vorhaben anfängt.

Nicht mit einem Lastenheft. Der erste Schritt ist immer derselbe: den Ablauf ansehen, der heute die meiste Zeit kostet, und ihn so klein schneiden, dass in vier bis sechs Wochen etwas Benutzbares entsteht.

Ein typischer erster Ausschnitt umfasst einen einzigen Vorgang von Anfang bis Ende: die Anfrage, die hereinkommt, bis zu dem Punkt, an dem sie im führenden System steht. Nicht alle Sonderfälle, nicht alle Auswertungen — ein durchgehender Weg, den echte Personen mit echten Daten benutzen. Alles Weitere ist danach leichter zu entscheiden, weil die Diskussion nicht mehr über Vorstellungen läuft, sondern über etwas, das auf dem Bildschirm steht.

Diese Reihenfolge hat einen zweiten Grund, der gerade im Mittelstand zählt: Sie hält das Risiko klein. Wer nach sechs Wochen sieht, dass die Richtung nicht stimmt, hat sechs Wochen investiert — nicht ein Jahr und ein Budget, das schon zu weit fortgeschritten ist, um es noch infrage zu stellen. Die monatliche Pauschale ist die kaufmännische Entsprechung dazu: Sie lässt sich jederzeit beenden.

Was danach kommt, entscheidet der Betrieb. In aller Regel meldet sich die Praxis von selbst: Ein Schritt, den drei Leute täglich machen, wird als Nächstes automatisiert; eine Auswertung, nach der ständig gefragt wird, wandert in die Anwendung. Das ist der Unterschied zwischen einer Software, die mitwächst, und einer, die zum Abnahmetermin fertig war.

Häufige Fragen

01

Haben Sie Erfahrung mit Hamburger Branchen wie Hafen und Logistik?

Ja. Aus zwanzig Jahren IT-Betreuung Hamburger Unternehmen kennen wir Speditionen, Handel, Handwerk und die Zulieferer rund um den Hafen — einschließlich der Eigenheiten, die dort normal sind: Sendungsdaten aus fremden Systemen, Zollunterlagen als PDF, Warenwirtschaften, die älter sind als die Mitarbeitenden, die sie bedienen.
02

Arbeiten Sie auch vor Ort?

Für den Anfang ja. Die Aufnahme eines Ablaufs funktioniert vor Ort deutlich besser als in einer Videokonferenz, weil man sieht, was neben dem Bildschirm passiert. Die Entwicklung läuft danach aus Hamburg-Bergedorf, Abstimmungen nach Bedarf persönlich oder digital.
03

Warum ein Entwickler aus Hamburg und nicht aus dem Ausland?

Der Stundensatz ist anderswo niedriger, das stimmt. Er ist aber selten der Kostentreiber: Teuer wird Individualsoftware durch Missverständnisse über den Prozess. Wer im selben Markt arbeitet, dieselbe Sprache spricht und zur Not in einer Stunde im Betrieb steht, produziert weniger davon.
04

Können bestehende Systeme und Datenbanken integriert werden?

Ja, und das ist der Regelfall. Angebunden wird über Schnittstellen, lesenden Datenbankzugriff oder Exportdateien. Das führende System bleibt führend — die neue Anwendung setzt darauf auf, statt es abzulösen.

Einmal in Ruhe
drübersehen?

Ein halbstündiges Gespräch reicht meist, um zu klären, ob eigene Software der richtige Weg ist. In Hamburg gern persönlich.