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Kaido Studios
Beratung

KI-Beratung für den Mittelstand.

Wir beraten nicht mit Folien, wir bauen. Beratung heißt bei uns: gemeinsam festlegen, welches KI-Vorhaben sich für Ihr Unternehmen trägt, und es dann umsetzen und betreiben.

Was ist KI-Beratung für den Mittelstand?

KI-Beratung für den Mittelstand heißt: gemeinsam festlegen, welches KI-Vorhaben sich für ein mittelständisches Unternehmen trägt, welche Daten und Systeme es braucht und was es im Betrieb kostet. Gute Beratung endet nicht mit einer Strategie auf Folien, sondern mit einer ersten Anwendung, die im echten Betrieb mit echten Daten läuft.

Wie weit ist der Einsatz von KI im Mittelstand?

Je nach Studie nutzt ein knappes Viertel oder mehr als die Hälfte der Unternehmen KI. Beides stimmt, weil die Studien verschiedene Unternehmen zählen. Deshalb hier jede Zahl zu künstlicher Intelligenz in KMU mit ihrer Bezugsgruppe.

  • 23 %

    der Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten nutzten 2025 künstliche Intelligenz.

    Statistisches Bundesamt

  • 36 %

    der Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten nutzten 2025 künstliche Intelligenz.

    Statistisches Bundesamt

  • 57 %

    der Unternehmen ab 20 Beschäftigten setzten 2026 KI ein, befragt wurden 603 Unternehmen.

    Bitkom

Was mittelständische Unternehmen bremst

Das Statistische Bundesamt hat 2025 auch gefragt, warum Unternehmen KI erwogen, aber nicht eingeführt haben. Unter den Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten, die keine KI nutzten, war das ein knappes Drittel. Von ihnen nannten 72 % fehlendes Wissen, 46 % die Inkompatibilität mit vorhandenen Geräten, Software und Systemen und 45 % Schwierigkeiten mit der Verfügbarkeit oder Qualität der Daten. Zu hohe Kosten nannten nur 32 %.

Eingeführt heißt nicht genutzt

Von den Unternehmen, die KI schon einsetzen, schöpfen laut Bitkom 59 % das Potenzial nach eigener Einschätzung überhaupt nicht aus, 28 % wenig. Bei denen ohne KI fehlt 85 % das technische Know-how zur Implementierung. Die digitale Transformation hängt also weniger an Lizenzen als daran, dass Mitarbeitende KI-gestützte Werkzeuge im Alltag nutzen. Auch der EU AI Act, die KI-Verordnung der EU, ist angekommen: 37 % aller befragten Unternehmen rechnen 2026 damit, als Anwender betroffen zu sein, 34 % prüfen es noch.

Warum beraten wir nicht mit Folien?

Weil das Teure an KI nicht in der Strategie steckt. Als große Kostenpunkte nennen KI-Anwender laut Bitkom die Infrastruktur (51 %), die Aufbereitung von Daten (50 %) und die Integration in bestehende Systeme (41 %). Lizenzen für KI-Software liegen mit 21 % gleichauf mit externer Beratung.

Klassisches Consulting und große Strategieberatungen liefern oft eine fundierte Analyse. Effizienz entsteht aber nicht durch Optimierung auf dem Papier. Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst fasst es so: „Wer nur eine Lizenz kauft, hat KI eingekauft, aber noch nichts verändert.“ Dasselbe gilt für ein Strategiepapier. Eine KI-Strategie, eine Potenzialanalyse und eine Liste priorisierter Use Cases sind nützlich, aber sie beantworten die Frage nicht, an der die meisten KI-Projekte hängen: Kommt die Anwendung an die Daten, und arbeitet sie mit den Systemen, die schon da sind? Ob KI im Kundenservice, im Vertrieb oder in der Buchhaltung hilft, zeigt kein Workshop, sondern ein Prototyp mit echten Daten. Erst dann ist der Nutzen messbar, und erst dann lässt sich ein ROI ehrlich rechnen.

Diese Frage beantwortet nur, wer sich ERP, CRM und Dokumentenablage ansieht und eine erste Version baut. Deshalb verbinden wir Beratung und Umsetzung. Wir sehen uns im Zuschnitt die Systeme, Stammdaten und Abläufe an, schlagen einen ersten Schritt vor und bauen ihn. Danach wissen alle, wovon sie reden. Wie KI an vorhandene Systeme angebunden wird, steht unter KI-Integration.

KI-Beratung mit Folien und KI-Beratung, die baut, im Vergleich
Merkmal Beratung mit Folien Beratung, die baut
Ergebnis Strategiepapier mit Handlungsempfehlungen, priorisierte Anwendungsfälle, Umsetzungsplan Konkrete Ergebnisse: eine erste KI-Anwendung, die mit echten Daten im Betrieb läuft
Wer berät Berater, die das System später nicht bauen Die Menschen, die es bauen und betreiben
Daten und Schnittstellen Datenqualität und Machbarkeit werden als Voraussetzung notiert Werden im Zuschnitt an den relevanten Informationen geprüft, bevor etwas zugesagt wird
Nach dem Projekt Übergabe, die Umsetzung sucht sich jemand anderes Betrieb und Weiterentwicklung in derselben Hand

Woran erkennen Sie einen guten KI-Berater?

Drei Fragen trennen im Erstgespräch Beratung und Umsetzung von reiner Beratung. Hat der KI-Berater selbst KI-Systeme in Produktion gebracht, die heute laufen, nicht nur Piloten? Nennt er vor dem Projekt eine Größenordnung der Kosten, oder gibt es Zahlen nur auf Anfrage? Und wer kümmert sich nach dem Livegang um Betrieb, Wartung und neue Modellversionen? Wer auf die dritte Frage „Ihre IT“ antwortet, verkauft ein Konzept, keine KI-Lösung. Seriösen Anbietern fällt keine dieser Fragen schwer.

Welches KI-Vorhaben trägt sich?

5 Fragen, mit denen wir im Erstgespräch und im Zuschnitt prüfen, ob sich ein Vorhaben lohnt. Wer sie für seinen Betrieb beantworten kann, hat den größten Teil einer Potenzialanalyse schon hinter sich.

  1. 01

    Kommt der Ablauf oft genug vor?

    In jeder Branche gilt: Ein Vorgang, der zweimal im Monat anfällt, rechtfertigt keine eigene Software. Einer, der jeden Tag Stunden bindet, etwa Anfragen sortieren, Belege prüfen oder Angebote zusammenstellen, schon.

  2. 02

    Sind die Daten erreichbar?

    Die KI braucht Zugriff auf das, was ein Mitarbeiter für die Aufgabe nachschlägt: Stammdaten im ERP, den Verlauf im CRM, Dokumente in der Ablage. Liegen sie verstreut oder nur auf Papier, ist das der erste Schritt. Wo sensible Daten im Spiel sind, gehören Zugriffsrechte von Anfang an dazu: Die KI sieht nur, was der Nutzer sehen darf.

  3. 03

    Lassen sich die Systeme anbinden?

    Hat die Warenwirtschaft eine Schnittstelle, oder nur einen Export? Davon hängt ab, ob die KI-Anwendung mitliest und Daten automatisiert zurückschreibt oder ob ein Mensch sie hin und her trägt.

  4. 04

    Kann jemand das Ergebnis prüfen?

    Sprachmodelle machen Fehler. Ein Vorhaben trägt sich, wenn Fehler auffallen: durch eine Freigabe, einen Abgleich mit dem System oder eine zweite Prüfung, also menschliche Aufsicht, wo es darauf ankommt. Wo niemand prüfen kann, gehört keine KI hin.

  5. 05

    Wächst das Vorhaben über Jahre?

    Der erste Ablauf ist selten der letzte. Wenn danach weitere Systeme, Abteilungen oder Dokumente folgen können, lohnt sich eine skalierbare Bauweise, in der Wartung und Betrieb mitgedacht sind.

Wann Sie keine Beratung brauchen

Wer Texte entwerfen, Mails zusammenfassen oder recherchieren will, braucht keinen Partner, sondern einen Geschäftsplan von Claude oder ChatGPT und eine Regel, welche Daten hinein dürfen. Auch einfache Chatbots für die Website sind heute eine Einstellungssache, kein Vorhaben. Was Claude im Unternehmen kostet und wie es mit dem Datenschutz steht, steht unter Claude im Unternehmen. Ein fester Ablauf zwischen zwei Anwendungen ist oft mit einem Baukasten erledigt, siehe KI-Automatisierung. Und für eine einzelne Schnittstelle oder einen Versuchsballon sind wir meist nicht die Richtigen. Das sagen wir im ersten Gespräch.

Aus der Praxis · Jens Hagel

Was ich vor jeder Beratung messe

Ich berate nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus dem Betrieb. Drei Erfahrungen bestimmen, wie wir bei Kaido Vorhaben zuschneiden.

Mit dem Problem anfangen, nicht mit der Strategie

Meine ersten Programme waren Skripte, die prüften, ob Mailflow, Backup, Virenschutz und RAID in Ordnung waren. Die Idee war, Probleme zu erkennen, bevor sie den Betrieb stören. Mit genau dieser Idee habe ich 2004 hagel IT gegründet, allein und von zu Hause aus. Ein KI-Vorhaben beginnt bei mir genauso: bei einem Ablauf, der heute konkret Zeit oder Fehler kostet.

Messen statt schätzen

Ich arbeite mit KI-Agenten in Claude Code und messe, was sie kosten. Eine erste Auswertung eines Messtags kam auf 1.410 $ (umgerechnet auf Listenpreise der API), weil das Messwerkzeug die Protokolle der Teil-Agenten nicht mitzählte. Ohne sie war die Zahl um etwa den Faktor drei zu niedrig. Seitdem gilt: Zustände im Betrieb werden gemessen, nie aus Notizen abgelesen. Für eine Beratung heißt das, dass wir Mengen und Laufzeiten am echten System ansehen, bevor wir einen Nutzen versprechen.

Regeln gehören in den Code

Agenten warteten bei mir in Schleifen, obwohl der Auftrag das verbot: 9,7 von 68,6 Stunden Laufzeit gingen so verloren. Eine Regel, die nur in einer Anweisung steht, wird gebrochen, gerade bei agentischer KI (Agentic AI), die selbst Schritte plant. Deshalb planen wir Prüfungen und Grenzen einer KI-Anwendung von Anfang an mit, statt sie in eine Richtlinie zu schreiben. Wie das bei Agenten aussieht, steht unter KI-Agenten.

2019 haben wir bei hagel IT die Abrechnung nach Stunden abgeschafft. Aus derselben Überzeugung arbeitet Kaido mit einer monatlichen Pauschale statt mit Stundenzetteln. Mehr zu meinem Werdegang steht auf meiner Seite.

Wie läuft das Erstgespräch ab?

Von der ersten Nachricht bis zum schriftlichen Vorschlag in 4 Schritten. Am Ende steht ein erster Schritt mit Monatskontingent oder eine Absage mit Begründung.

  1. 01

    Sie schreiben

    Ein paar Sätze zur Ausgangslage genügen. Je konkreter, desto brauchbarer die Antwort.

  2. 02

    Antwort in zwei Werktagen

    Eine ehrliche Einschätzung — auch dann, wenn wir nicht die Richtigen sind.

  3. 03

    Gespräch, 30 Minuten

    Per Video oder in Hamburg. Ohne Verkaufsunterlagen, dafür mit Fragen zu Ihren Daten.

  4. 04

    Vorschlag

    Erster Schritt und ein Monatskontingent, schriftlich. Oder eine Absage mit Begründung.

Was Sie mitbringen sollten

Keine Unterlagen, aber Antworten auf diese Punkte machen das Gespräch ergiebig:

  • Den Ablauf, der heute am meisten Zeit kostet, in zwei, drei Sätzen
  • Welche Systeme beteiligt sind, etwa ERP, CRM, Dokumentenablage oder Microsoft 365
  • Wie oft er vorkommt, am Tag oder in der Woche
  • Wer im Haus beurteilen kann, ob ein Ergebnis stimmt

Was nach dem Gespräch kommt

Zuschnitt 1–2 Wochen
Wir sehen uns Systeme, Stammdaten und Abläufe an und schlagen den ersten Schritt samt Monatskontingent vor.
Erste Version 4–6 Wochen
Etwas Benutzbares im echten Betrieb, mit echten Daten. Danach wissen alle, wovon sie reden.
Weiterbauen laufend
Über Jahre: neue Funktionen, weitere Systeme, Betrieb. Das System wächst mit dem Unternehmen.

Wie die Zusammenarbeit danach geregelt ist, steht unter Zusammenarbeit.

Gibt es Förderung für KI-Beratung?

Das Bundesprogramm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ bezuschusst Beratungen zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Europäischen Sozialfonds Plus getragen. Laut BAFA gilt die Förderrichtlinie bis 31. Dezember 2026. Jedes Unternehmen kann höchstens fünf in sich abgeschlossene Beratungen gefördert bekommen, nicht mehr als zwei pro Jahr.

Die wichtigste Falle steht ebenfalls dort: Mit der Beratung darf erst begonnen werden, wenn das Informationsschreiben von Leitstelle und BAFA da ist, und als Beginn gilt schon der Vertragsschluss. Leitstelle und BAFA prüfen dabei auch, ob das Beratungsunternehmen die Voraussetzungen der Richtlinie erfüllt. Gefördert wird laut Richtlinie eine konzeptionelle Beratung von höchstens fünf Tagen mit schriftlichem Bericht, durch beim BAFA registrierte Berater, deren Umsatz überwiegend aus Unternehmensberatung stammt. Eine laufende Entwicklung zur monatlichen Pauschale ist nach unserem Verständnis etwas anderes. Wer eine geförderte Beratung vorschalten will, klärt das deshalb vor dem ersten Vertrag mit Leitstelle oder BAFA.

Hamburg

KI-Beratung in Hamburg: vor Ort oder per Video?

Unser Standort ist Hamburg: Kaido Studios hat seinen Sitz in Hamburg-Bergedorf. Für Unternehmen in Hamburg und der Metropolregion heißt das: Termine vor Ort sind möglich, wenn sie etwas bringen, und entfallen, wenn ein Videocall schneller ist. Das Erstgespräch führen wir per Video oder in Hamburg.

Gearbeitet wird bundesweit, und der Betrieb der Anwendungen läuft in Rechenzentren in Deutschland und der EU. Wer uns kennenlernen will, bevor er schreibt: Wer wir sind und woher wir kommen, steht unter Über uns.

Häufige Fragen

01

Was kostet eine KI-Beratung?

Das hängt weniger von der Beratung ab als von dem, was danach kommt. Laut Bitkom nennen KI-Anwender 2026 Infrastruktur (51 %), Datenaufbereitung (50 %) und die Integration in bestehende Systeme (41 %) als große Kostenpunkte, externe Beratung nur 21 %. Bei Kaido laufen Entwicklung, Betrieb und Weiterentwicklung über eine monatliche Pauschale mit festem Kontingent; einen konkreten Rahmen schlagen wir nach dem ersten Gespräch vor.
02

Wird KI-Beratung für den Mittelstand gefördert?

Das BAFA fördert mit dem Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ Beratungen zu Fragen der Unternehmensführung mit einem Zuschuss. Die Richtlinie gilt laut BAFA bis 31. Dezember 2026, je Unternehmen für höchstens fünf abgeschlossene Beratungen, nicht mehr als zwei pro Jahr. Beginnen darf die Beratung erst nach dem Informationsschreiben, und schon der Vertragsschluss gilt als Beginn.
03

Muss man die Umsetzung beim selben Anbieter buchen?

Nein. Eine gute Beratung liefert ein Ergebnis, mit dem auch ein anderer Entwickler arbeiten kann. Der Nachteil getrennter Hände: Wer berät, haftet nicht für die Umsetzung, und wer umsetzt, fängt beim Verstehen von vorn an. Wir beraten deshalb nur dort, wo wir auch bauen, und Code und Zugänge gehören von Anfang an dem Kunden.
04

Welche KI ist die beste für ein mittelständisches Unternehmen?

Es gibt nicht die eine. Für Texte, Zusammenfassungen und Recherche im Alltag reichen Geschäftspläne von Claude oder ChatGPT. Für eine Anwendung, die an ERP, CRM und Dokumente angebunden ist, entscheiden Aufgabe, Datenschutz und Kosten je Aufruf über das Modell, und die Anwendung sollte so gebaut sein, dass sich das Modell später tauschen lässt.
05

Wie lange dauert es bis zur ersten KI-Anwendung?

Nach dem Erstgespräch folgt der Zuschnitt (1–2 Wochen): Wir sehen uns Systeme, Stammdaten und Abläufe an und schlagen den ersten Schritt vor. Die erste Version läuft nach 4–6 Wochen im echten Betrieb, mit echten Daten. Danach wird laufend weitergebaut.

Quellen

  1. 01 Bitkom: Erstmals nutzt die Mehrheit der Unternehmen KI · bitkom.org, 2026
  2. 02 Statistisches Bundesamt: Unternehmen mit Nutzung von künstlicher Intelligenz · destatis.de, 2025
  3. 03 Statistisches Bundesamt: Gründe gegen die Nutzung von künstlicher Intelligenz · destatis.de, 2025
  4. 04 BAFA: Förderung von Unternehmensberatungen für KMU · bafa.de, 2023

Ein KI-Vorhaben, das
über Jahre wachsen soll?

Für den Einstieg in Claude oder ChatGPT braucht kein Unternehmen einen Partner. Wer KI zum tragenden Teil seines Betriebs machen will, angebunden an ERP, CRM und den gesamten Dokumentenbestand, braucht jemanden, der berät, baut, betreibt und weiterentwickelt.

Kaido Studios ist dafür Entwicklungspartner, für große Vorhaben und mit wenigen Kunden gleichzeitig. Abgerechnet wird über eine monatliche Pauschale mit festem Kontingent. Wie das abläuft, steht unter Zusammenarbeit.